Berichte & Informationen aus dem Kirchengemeindeleben
Weihnachtskrippe der Kirchentreffkinder
Bilder der Krippe, die von den Kirchentreffkindern getöpfert wurde.
Diese Figuren wurden von den Kindern am 24.12. zu einer Krippe zusammengetragen.
Orgeljubiläum am 16. Okt. 2011
Bilder bitte groß klicken!
Festgottesdienst zum 25-jährigen Jubiläum der Garnier-Orgel (1986 - 2011)
„Un grand merci….“
„Un grand merci à tous les compagnons – SOLI DEO GLORIA”. Diese Worte sprach vor 25 Jahren der französische Orgelbauer Marc Garnier bei der Einweihung der von ihm gebauten Orgel in der Kirchheimer Auferstehungskirche. Die gleichen Worte unterstreichen die Jubiläumsveranstaltungen am vergangenen Wochenende, zu denen die Kirchengemeinde eingeladen hatte. An drei Tagen hatten interessierte Menschen von nah und fern Gelegenheit, mit diesem kunstvoll und Gott zu Ehren gebauten Instrument Kontakt aufzunehmen – und das sehr umfassend. Am Freitagabend nahm Bezirkskantor Ralf Sach bei seinem interessanten und humorvollen Vortrag seine Zuhörer mit durch die Geschichte. „Wie kam die Orgel in die Kirche?“ Von der Antike bis in unsere Zeit ging es. Theater- und Zirkusvorstellungen wurden in der damaligen Zeit mit Orgeltönen untermalt. Der erste Orgelbauer war ein Mönch, der Orgeln im Stile der Römer und der Griechen baute. Der Ablehnung der Orgel in der Antike, die anfänglich als feindselig und teuflisch bezeichnet wurde, folgte nach dem Sinneswandel der Kirchenväter Augustinus und Hieronymus die Öffnung der Kirchentüren für die Orgel. Sie wurde zum Begleitinstrument für den Gemeindegesang und dann bis ins 10. Jahrhundert hinein zum repräsentativen Instrument von Herrscherhäusern. Durch die Lieder Martin Luthers waren Gottesdienstbesucher mit dem Singen deutscher Liedtexte mit Orgelbegleitung erstmals aktiv am Gottesdienst beteiligt.
War dieser Auftakt zu den Jubiläumstagen am Freitagabend für die Erwachsenen gedacht, so kamen am Samstagnachmittag die Kinder auf ihre Kosten: Orgel nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Anfassen war für alle Kinder möglich, die zum Entdecken der Orgel in die Kirche gekommen waren. Nach dem Probespielen konnten sie noch die Stufen der aufgestellten Leiter hinauf steigen und in das Gehäuse der Orgel hineinschauen.
Beim Jubiläumskonzert am Samstagabend erwartete die Besucher nicht nur ein musikalisch-künstlerischer Ohren- und Augen-, sondern auch ein delikater Gaumenschmaus, der in dem festlich geschmückten Kirchenraum das Ganze zu einem sehr gelungenen Festakt machte. Kirchenmusikdirektor Ernst Leuze eröffnete den Abend virtuos mit Bachs Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur. Eine Ohren- und Augenweide war das gemeinsame vierhändige und vierfüßige Konzertieren von Ernst Leuze und Ralf Sach. Die beiden eroberten mit 2 Fantasien von Adolf Friedrich Hesse (1809 – 1863) durch eine künstlerisch herausragende Darbietung die Herzen der Zuhörer. Eine Flötensonate von Bach, einfühlsam und prickelnd musiziert von Gundel Müller-Paramalingam und Dr.Walter Kiedaisch, zeigte das wunderbare Verschmelzen der beiden Instrumente Flöte und Orgel. Mit einigen Stücken von George Gershwin (1898 – 1937) zog Bezirkskantor Ralf Sach das Publikum in seinen Bann. Diese Musik aus dem 20. Jahrhundert war ein sehr schöner Kontrast zu der Musik von Bach und Hesse und zeigte die Vielfältigkeit der Orgel. Ein fulminanter Schluss war die G-Dur-Fuge von Johann Sebastian Bach, die Dr. Walter Kiedaisch mit Bravour auf die Tasten brachte und dem Instrument grandiosen und voluminösen Klang entlockte.
Sowohl dieser Konzertabend als auch der Gottesdienst am Sonntag zeigten, dass diese zur Begleitung des Gemeindegesanges konzipierte Orgel weit mehr „im Kasten“ hat – zum Lob Gottes und zur Erbauung der Zuhörer. Der Wunsch von Pfarrer Gerrit-Willem Oberman, dass wir eine Gemeinschaft werden, die Gott für uns gewollt hat, wurde an diesem Vormittag Wirklichkeit. Keiner, der dabei war, wird das gelungene Experiment vergessen, bei dem sich die Zerrissenheit und Spannung von Orgelklang und gelesenem Bibeltext zu einer Harmonie und Einheit entwickelten.
„25 Jahre Garnier-Orgel in der Auferstehungskirche“ – dieses Jubiläumsfest war in seiner Gesamtheit eine bereichernde Erfahrung für Jung und Alt und zugleich eine Einladung, diesem stilistisch und klanglich bemerkenswerten Instrument und seiner Bedeutung für den Gottesdienst und das aktive Kirchengemeindeerleben eine stärkere Aufmerksamkeit zu schenken.
Elisabeth Klauske
Osterkerze Auferstehungsgemeinde Kirchheim/Teck

Die neue Osterkerze stammt in diesem Jahr aus dem Atelier von Anne Fischer und ist ein Geschenk an die Gemeinde und für den neuen Pfarrer Gerrit-Willem Oberman. Auf ihrer Internet-Seite schreibt die Künstlerin dazu:
„Besonders viel Freude hatte ich an der Gestaltung der Osterkerze für die evangelische Auferstehungsgemeinde Kirchheim unter Teck. Die Gemeinde bekommt zum 1. Mai einen neuen Pfarrer – Gerrit-Willem Oberman –, den ich bei einer früheren Begegnung kennen lernen durfte. Facebook sei Dank habe ich nun von seiner neuen Aufgabe erfahren und gemeinsam mit der Sekretärin der Gemeinde – Frau Kahl – die neue Osterkerze als Geschenk für Gemeinde und Pfarrer geplant und realisiert. Wir hatten beide viel Spaß an unseren heimlichen Vorbereitungen. Letzte Woche noch hat mir eine andere Mitarbeiterin der Gemeinde geschrieben, dass alle dicht gehalten hätten.
Aus der Abkündigung nach dem Ostergottesdienst:
„Wie Sie bestimmt gesehen haben, haben wir dieses Mal eine ganz besondere Osterkerze. Und zwar ist diese ein Geschenk für unseren neuen Pfarrer, aber auch für unsere ganze Gemeinde. Die Kerze hat uns die Künstlerin Anne Fischer aus Offenburg gestaltet. Anne Fischers künstlerische Arbeit umfasst die Malerei auf Seide, die Gestaltung von Kerzen, aber auch die Arbeit mit Kindern. Die Arbeit an den Kerzen – so schreibt sie – berührt sie immer wieder ganz besonders, steht doch jede für ein Licht, das für einen geliebten Menschen entzündet wird. Unsere Freude darüber ist der Sonnenschein, der ihre Arbeiten erblühen lässt. Die Osterkerze ist das Zeichen dafür, dass der Tod vor dem Leben und die Finsternis vor dem Licht weichen muss. Das Licht und die Wärme der Kerze soll auch unsere Herzen erreichen, damit wir »Gottes Licht und Wärme« in unseren Alltag mitnehmen. Wer möchte, kann sich nachher gerne eine Kerze am Osterlicht anzünden und mit nach Hause nehmen.“
Vielen Dank Frau Kahl für den begeisterten und freundlichen Kontakt und für Ihren Anteil an der Überraschung. Und Dir, lieber Gerrit, Gottes Segen für die neue Aufgabe!“
Kommentar
Liebe Frau Kahl,
Liebe Anne,
Liebe Gemeindeglieder,
ich bin überwältigt – vielen v i e l e n Dank! Ihr und Dein Oster-Geschenk für meine kommende Gemeinde beglückt auch mich zutiefst. So will ich meinen Dienst versehen: das Licht des Evangeliums leuchten lassen, die bunte Vielfalt der Gemeinde zum Blühen verhelfen, uns umfassen lassen von diesem »A&O« Gottes: Jesus Christus. Toll!
Euer Gerrit-Willem Oberman
Die Auferstehungskirche auf dem Markt am 27.03.2010
In der Passionszeit war die Auferstehungskirche auf dem Wochenmarkt vertreten.
Diesmal wurden 'Eine Welt-Kaffee', Waffeln und alkoholfreie Getränke angeboten. Kinder und Interessierte konnten ein Kreuz, ähnlich dem in der Auferstehungskirche, gestalten. Gleichzeitig wurde eingeladen zu den Andachten, Gottesdiensten und Konzerten in der Karwoche.
Kirchenputztag am 20.06.09

Bild bitte groß klicken!
Wir suchen Menschen, die an unseren Kirchenputztagen mithelfen, unsere Kirche und die Außenanlagen zu säubern und zu pflegen. Im Jahr sind es 3 Samstage.
Der nächste Kirchenputztag ist am:
Samstag, den 08. Mai 2010, ab 9.00 Uhr
Mitarbeiterfest am 21.06.09
Der Zauberer hat alle in seinen Bann gezogen und mitgerissen!
Bilder bitte groß klicken!
Der Zauberer verrät einige Tricks - Polonaise
Bilder bitte groß klicken!