Das Schwäbische Kammerorchester


Geschichtliches
 
1948 als "Kirchheimer Hausmusikkreis" gegründet. Erster Leiter war Günther Schütz. Die Premiere in einer Kirchheimer Privatwohnung enthielt bereits das 4. Brandenburgische Konzert als Programmpunkt. 
 
Ab 1950 residierte die noch aus zehn Personen bestehende Gruppe regelmäßig im Rundsaal des Kirchheimer Schlosses. Aufführungsort der Konzerte wurde mehr und mehr die Kirchheimer Schlosskapelle. 
 
Erste Aufführungen außerhalb der Kirchheimer Stadtgrenzen fanden unter der Leitung von Otto Fischer in der Esslinger Kirchenmusikschule statt. Rektor Hans-Arnold Metzger lud das Ensemble regelmäßigen zu Kantatenabenden ein, die zum Teil auch in der Kirchheimer Martinskirche durchgeführt wurden. Weitere Engagements in Reichenbach/Fils und Bad Urach (Bach: Weihnachtsoratorium) folgten.
 
Unter der Leitung von O. M. F. Mága alias Othmar Federmutz erweiterte das Orchester ab 1956 sein Repertoire in Richtung Singspiel und Oper. Mozarts "Bastien und Bastienne" sowie Pergolesis "La serva padrona" wurden erarbeitet und bemerkenswerter Weise im Hof der Burg Teck aufgeführt. Als weiteres Ergebnis der stringenten Arbeit Mágas ist die Darbietung sämtlicher Brandenburgischer Konzerte Johann Sebastian Bachs im Frühjahr 1962 anzusehen.
 
Durch die zunehmende Reisetätigkeit des Orchesters bis hin nach Göppingen und Heilbronn und die dadurch zunehmende Bekanntheit wurde ein griffiger Orchestername notwendig. Das "Schwäbische Kammerorchester" war geboren.
 
1967 erfolgte durch die enge Zusammenarbeit mit der Jugendkantorei Winnenden eine Konzertreise nach Montbéliard, Nancy und Joinville/Marne mit einem Konzertmitschnitt des französischen Rundfunks.
 
Unter der drei Jahrzehnte währenden Leitung des Kammerorchesters durch Bezirkskantor Ernst Leuze wurde das SKO sozusagen zum Hausorchester der Kirchheimer Martinskirche und ihren Kantaten- und Oratorienkonzerten. Seitdem finden die wöchentlichen Proben im Alten Gemeindehaus an der Alleenstraße statt.
 
Seit 1999 liegt die Leitung in den Händen von Dirigent Matthias Baur.
 



               "Wer eine schöne Stimme hat und ein Instrument
                beherrscht, braucht das Leben nicht zu fürchten"
                                   (Wolfgang von Goethe)