Evangelische Gesamtkirchengemeinde Kirchheim/Teck

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Fusion 3

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Ausgabe 3
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Ausgabe 2   (PDF 10,9 MB) 

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Ausgabe 1
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Worum geht es in der angestrebten Fusion unserer evangelischen Kirchengemeinden in Kirchheim? Vielleicht haben Sie hier und da schon wahrgenommen, dass zum einen die 'Innenstadtgemeinden' (Auferstehungskirche, Kreuzkirche, Thomaskirche, Martinskirche), und zum anderen die Matthäuskirchengemeinde Lindorf und die Johanneskirchengemeinde Ötlingen miteinander in verschiedenen Arbeitsgruppen die Gemeindefusionen vorbereiten. Der Arbeitstitel für diese 'Fusionsgestaltungsgespräche' war bisher die wenig aussagekräftige Abkürzung FUGE. Nun hat sich die Arbeitsgruppe 'Öffentlichkeitsarbeit' auf die Suche gemacht nach einem aussagekräftigen Slogan für die Vorhaben der Fusion. Die Überschrift 'miteinander weiter / evangelisch in Kirchheim' macht nun klarer, worum es gehen soll:

. Wir gehen miteinander und nicht nebeneinander den Weg als
  evangelische Christen in unserer Zeit weiter.

. Wir wollen miteinander weiterdenken zum besseren Wahrnehmen der
  Herausforderungen, die unsere Zeit an Kirche und Gemeinde stellt.

. Wir kommen miteinander weiter als nur jeder für sich allein - indem wir
  uns in unseren Gaben, Ideen und Bemühungen ergänzen.

. Wir können miteinander in der Ergänzung verschiedener Stile und
  Begabungen einen weiteren Raum an Zugangsmöglichkeiten zu
  Glaube und Kirche schaffen als nur jeder für sich in seinen gewohnten
  Geleisen.

 

Was heißt das? Hier einige Stichworte:

Die Möglichkeit für persönliche Beziehungen in der Gemeinde muss bleiben!

Deshalb gibt es auch künftig Seelsorgebezirke, für die ein bestimmter Pfarrer oder Pfarerin zuständig ist. Aber zunehmend engagieren sich Menschen in unseren Kirchengemeinden in ganz bestimmten Arbeitsfeldern und das eher befristet (z.B. Teams für bestimmte Gottesdienste oder ganz bestimmte Projekte und Aktionen). Die Beziehungsgeflechte bilden sich mehr in den Arbeitsfeldern, in denen Menschen miteinander arbeiten. Deswegen wollen wir miteinander über unsere Arbeitsfelder nachdenken. Man kann sich nach wie vor mit der Gemeinschaft an einer  bestimmten Stelle der Gemeinde besonders identifizieren - beispielsweise in der Familienarbeit oder der Chorarbeit oder in der Mitgestaltung von Gottesdiensten! Warum sollte das durch Fusionen verhindert werden? Aber: Dort wo es in einzelnen Einheiten schwierig wird (z.B. Rückgang der Kinderzahlen, was sich auswirkt auf Jungscharen, Kindertage, KU3, KU) können gemeinsam neue Lösungen gefunden werden.
Es geht auch um die Vielfalt der Zugänge verschiedener Menschen zu unserer Gemeinde. Viele gleiche Dinge geschehen aber momentan in derselben Weise mehrfach. Diese vorhandenen Doppelstrukturen sollen abgebaut und in einer gemeinsam verantworteten Gemeindearbeit leichter so geplant und verwandelt werden, dass daraus mehr verschiedene Angebote entstehen - zeitlich, inhaltlich und vom Stil her. Nicht Zentralisierung ist der Leitgedanke, sondern es geht darum, Entfaltungsmöglichkeiten miteinander zu fördern und vielfältige Andocksituationen zu schaffen: z.B. in einer größeren Bandbreite der Gottesdienstformen.

 

Gemeinsame Planung soll mehr zur sinnvollen Absprache der Angebote und Aktivitäten führen. Auch die einheitlichere Erscheinung nach außen als evangelische Kirche wäre leichter in einer gemeinsamen Öffentlich-
keitsarbeit umzusetzen.
Die Gebäude gehören allen Kirchengemeinden - nicht unserer oder eurer Gemeinde! Die Aufgaben sind unserer aller Aufgaben. Die Gaben sind unserer aller Gaben. Wir sind miteinander evangelische Kirche in Kirchheim! Diese Förderung des Zusammengehörigkeitsbewusstseins wird uns allen auch zur leichteren Bewältigung mittelfristig weiter anstehender materieller Entscheidungen (z.B. im Bereich Finanzen und Gebäude) helfen.
Miteinander weiter!