Church Night

Die ChurchNight belebt den Reformationstag am 31.10. mit kreativen „Geburtstags- feiern“ für die Evangelische Kirche und bietet vor allem jungen Menschen eine attraktive Alternative zu Halloween.

 

 

 

 

 

Mein Bild - Dein Bild - Gottes Bild

Alle Jahre wieder findet am Reformationstag, dem 31.10., ein Gottesdienst von jungen Leuten in der Martinskirche statt: Diesmal unter dem landesweiten Motto „Dein Bild“. Nach dem Einstieg mit selbstentworfenen „Bild-Zeitungen“, einer Portrait-Bilder-Aktion, „Montagsmalereien“ und vielen Selfies der Moderatoren näherten sich die Prediger aus den Reihen der Evangelischen Jugendarbeit, Susanne Retter und Jesko Bahlcke, diesem Thema. 

Welches Bild habe ich von Gott? Und: Welches Bild hat Gott von mir? Die erste Frage konnten alle Besucher mit ihrer Stimme für unterschiedlichste Gottes-Begriffe beantworten. Die Antwort auf die zweite Frage bestand darin, dass die Portraits der über 100 Besucher zum Abschluss ein Jesus-Bild in Mosaikform ergab. Umrahmt wurde das Ganze fetzig musikalisch von Tobias Fischer und seiner Band.

Traditionell klingt die ChurchNight mit Crêpes & Grillwurst und wärmenden Getränke auf dem Kirchplatz aus – begleitet von bester Live-Musik und Hits aus den 80ern und 90ern. Sogar einen Blick von oben auf diesen geselligen Ausklang konnte der bekommen, der sich einer der Führungen auf den Martinskirchturm anschloss.

Bis zur nächsten ChurchNight, wieder am 31. Oktober, dann 2016!

Mitmischen - Mit Misson

Die ChurchNight 2014 empfing die gut 200 Besucher in der Martinskirche mit stimmungsvollem Licht und mitreißender Musik. Zwei Agenten auf geheimer Mission führten durch den Gottesdienst und forderten fünf Besucher auf mitzumischen. Puzzleteile mussten in einem mit Verpackungsmaterial gefüllten Planschbecken gefunden und sortiert werden. Dann wurden Szenen gespielt, in denen deutlich wurde, dass unser Alltag voller innerer Kämpfe steckt, sich ganz unterschiedlich einzumischen: in familiärem Streit, bei Handyvideos, im Bus oder bei Missgeschicken. In der Predigt wurde dann die Frage gestellt, welches unsere Mission in dieser Welt sein könnte. Die Antwort: Geh und sei ein Segen. Dort, wo du bist. So, wie du bist. Ab jetzt. Weil Gott selbst in dieser Welt mitmischt und sich einmischt, indem er segnet, können wir als Gesegnete in unserem Alltag segensreich mitmischen. Sichtbar unterstrichen wurde diese Segensbotschaft durch einen großen Segenskreis quer durch die Kirche und mit einem "Gesegnet" - Stempel, den jeder Besucher beim Ausgang bekam.

Damit betrat man den Kirchplatz, der alle mit bunten Lichterketten und Feuertonnen empfing und eine gemütliche Atmosphäre bot. Zum Verweilen luden auch Live-Musik, Punsch, HotDogs und Crêpes ein und gaben der ChurchNight einen stimmungsvollen Ausklang.

Geht gar nicht! Oder doch?

Schon am Eingang der Martinskirche wurde die Frage des ChurchNight-Themas 2013 konkret: Eingangskontrolle eines Türstehers. Er entschied, ob man in die Kirche durfte. Bekam man per Stempel das Wort „GEHT!“ auf die Hand, war man dabei. Dabei bedeutete: In der ziemlich bunt ausgeleuchteten Kirche bei lauter Musik in gut gefüllten Bänken zu sitzen. Selten war wahrscheinlich der Geburtstag der Evangelischen Kirche provozierender in Stil und Gestaltung. Für den einen und anderen irritierend gekleidet traten Moderatoren und Band - in Nebelschwaden gehüllt - vor dem Altar auf. Und auch alle Besucher mussten mitmachen. Bilder und Aussagen wurden plakativ auf die Leinwand geworfen und jeder musste sich, indem ein orangener oder grüner Zettel in die Höhe gehalten wurde, entscheiden: geht oder geht nicht! Nun kann man sich trefflichst über alle möglichen und unmöglichen Themen streiten. Was machte eigentlich Jesus? Er ging! Er ging zu allen möglichen und unmöglichen Menschen und holte sie heim in die große Familie Gottes. Geht!

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es lebhaft auf dem Kirchplatz weiter. Unter bunten Lichterketten konnten die Besucher bei Punsch, Hotdog und Crêpes allerfeinste Live-Musik genießen, im Takt mitwippen, sich an Feuertonnen wärmen oder bei kleinen Spielchen ihr Können testen. Wer den Überblick wollte, ging auf den Kirchturm.

Was Martin Luther wohl dazu gesagt hätte? Geht gar nicht! Oder doch?

ChurchNight 2012 - Geht Glaube nur mit Druck???

Warum den Reformationstag Halloween überlassen? Das dachten evangelische Christen vor einigen Jahren. Die Sache wuchs enorm, diesmal wurde die „ChurchNight“ an etwa 1 000 Orten gefeiert. In der Kirchheimer Martinskirche gab es einen Gottesdienst und eine Fernsehübertragung. Mit der Vorbereitung waren rund 40 Ehrenamtliche beschäftigt. Etwa 200 Besucher erlebten den Gottesdienst zum Thema „Kirche(r) – oder geht Glaube nur mit Druck?“. Das Gelächter im Kirchenschiff zeigte es: Die Drucksituationen, die Jugendreferent Jochen Leitner in seiner Predigt schilderte, kamen den Zuhörern bekannt vor. Man muss ja nicht gleich wie Leitner als Schüler mit der Schlafanzughose im Schulbus sitzen. „Ich will’s doch gut machen, und der Druck steigt“, sagte Leitner, sei es Zeit- oder Gewissensdruck. Der christliche Glaube nehme nicht aus der Welt hinaus. „Mit Jesus an deiner Seite ist der Druck nicht einfach weg. Aber du hast einen, der dir Kraft gibt und bei dem du Dampf ablassen kannst.“ Gottes Liebe könne man sich nicht verdienen, betonte Leitner: „Die kann man nur geschenkt bekommen.“ Leitner war zugleich Schlagzeuger der ziemlich rockigen „Heaven Groove Band“. Gegen Ende durften die Besucher etwas dalassen und bekamen etwas mit: Die Sammelbüchsen wurden für die psychologische Fachberatungsstelle Kompass Kirchheim herumgereicht. Die verteilten Ohrstöpsel dienen zumindest der Befreiung von Schalldruck. Draußen vor der Kirche ging es mit thematisch angepasster „Kirchplatz-Action“ weiter. Begeistert wurden mit dem Hochdruckreiniger Wasserflaschen weggepustet oder im Sitz zwischen zwei Traktorreifen eine schwindelnde Fahrt unternommen. Wie lange kann jemand den Mund halten, wenn drinnen eine Mischung aus Cola und Kaubonbons für Druck sorgt? Wem dieses Experiment zu gewagt schien, der konnte sich an einem der Feuer wärmen oder sich an Waffeln und Hot Dogs erfreuen. Für eine Liveübertragung ins Internet ab 20 Uhr war das Kirchenfernsehen neben den Akteuren mit rund 20 Technikern und vier Kameras – eine davon am beweglichen Kran hängend – angerückt. Die Kirchheimer Nachwuchsband „Heroes in Mood“ eröffnete die gut eineinhalbstündige Sendung, zu der Liveschaltungen nach Ludwigshafen, Neuendettelsau, Berlin, nach Österreich und in die Schweiz gehörten. In der Schweiz heißt die ChurchNight übrigens „Post it“: Luther „postete“ seine 95 Thesen vor 495 Jahren an die Kirchentüre, heute wird im Netz gepostet.

ChurchNight 2012

Auch in diesem Jahr feiern wir im Rahmen der bundesweiten Aktion „ChurchNight“ den Reformationstag neu. Wir wenden uns dieses Mal dem Thema „Kirche(r) – oder geht Glaube nur mit Druck“ zu. Das ganz Besondere in diesem Jahr ist, dass das Kirchenfernsehen bei uns eine Live-Sendung übertragen wird!

 

Und so läufts ab:

17 Uhr Kirchplatz-Action 1 (Mitmach-Aktionen, Essen, Trinken, Live-Musik, Turmbesteigung)

18 Uhr Gottesdienst

19 Uhr Kirchplatz-Action 2

20 Uhr Live-Sendung (Live-Musik, Interviews, Live-Schaltungen, interessante Gäste, spannende Beiträge).

 

Nicht verpassen!

Herzliche Einladung an JEDEN auf Mittwoch 31. Oktober um 17 Uhr in die Martinskirche.

Das Plakat zur ChurchNight 2012

Church Night 2011 - Ich bin so frei

Reformationstag neu feiern! Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns mit der Jugendarbeit mit über 40 Helfern wieder an der vom Evangelischen Landesjugendwerk Württemberg ins Leben gerufenen deutschlandweiten Aktion der ChurchNight. Mittlerweile erreicht diese Aktion weit über 100.000 Besucher und erfreut sich als sinnvoller Alternative zum Halloween-Trend immer größerer Beliebtheit. 2011 unter dem Motto: Ich bin so frei.

 

In der Martinskirche begann die Kirchheimer ChurchNight mit einem (Jugend-)Gottesdienst, einer mitreißenden Band, einem Tanz und vielen Verkehrsschildern. Als dann in der Kirche mit einem Motorrad vorgefahren wurde und die Freiheit des Motorradfahrens angepriesen wurde, war man mitten im Thema. Was ist eigentlich Freiheit? Mehrere Jugendliche tauschten ihre Ansichten dazu auf Sofas sitzend aus und kamen zu dem Schluss, dass Freiheit auch mit Regeln verbunden ist und im Blick auf Gott Freiheit bedeutet, das zu tun, wozu man bestimmt ist: in Gemeinschaft mit Gott zu leben. An verschiedenen Stationen konnte dann jeder so frei sein, das zu tun, worauf er Lust hatte: Singen, Fotos anschauen, Teelichter anzünden, Plakate beschriften oder Naschen.

 

Nach dem Gottesdienst lud ein kleiner Markt auf dem Kirchplatz noch zum Verweilen ein. Bei Feuertonnenromantik und Live-Musik konnten die Besucher Punsch, Waffeln und Sandwiches genießen, an verschiedenen Spielstationen teilnehmen oder vom Martinskirchturm aus Kirchheim bei Nacht bestaunen.

Vielen Dank allen Helfern, die diese ChurchNight zu einer ganz besonderen Geburtstagsfeier der Evangelischen Kirche haben werden lassen!

ChurchNight 2010

Einige Impressionen der ChurchNight 2010 in der Martinskirche!