Aktuelles und Informationen

Für jeden Gründungsstifter ein Band ....

Danke sagen wir allen Stiftern, Zustiftern und Spendern der Martinskirchenstiftung.

Der Stiftungsstock hat zwischenzeitlich einen aktuellen Stand von : 354.415,283 €.

In der zweckgebundene Ertragsrücklage befinden sich aktuell :  30.265,562€.

Bisherige Ausschüttungen: 65.000,00 €

 

 

 

1.Stiftertour der Martinskirchenstiftung

Die Stifter der Martinskirche waren on Tour. Das Ulmer Münster von außen und innen zu besichtigen ist schon ein Erlebnis für sich. Die Teilnehmer der „Stiftertour“ durften aber auch einen Blick in die geheimen Kammern werfen, über den Bogengewölben den Dachstuhl erforschen und durch kleine Fenster in den Chortürmen das Kirchenschiff von oben bestaunen. Für die Mutigen und Schwindelfreien ging es noch bei schönstem Sonnenschein im Gänsemarsch über das Dach des Münsters. Durch die gute Zusammenarbeit der Kämmerer von der Kirchheimer Martinskirche und dem Ulmer Münster kamen die Teilnehmer an der „Stiftertour“ zu einem einmaligen Erlebnis. Ein zweiter Teil der Führung befasste sich mehr mit nüchternen Zahlen und ließ die Teilnehmer nicht weniger staunen. Nach der Grundsteinlegung am 30. Juni 1377 wurde, mit Unterbrechung wegen Geldmangels, 513 Jahre nach Beginn der Bauarbeiten das Ulmer Münster fertiggestellt! Die Fertigstellung bedeutet aber noch lange nicht, dass die Bauarbeiten eingestellt werden können. Nach jetzt über 600 Jahren, in denen permanent der Zahn der Zeit am historischen Bauwerk genagt hat muss man überall restaurieren, und das immer wieder. 100 Jahre dauert es, einmal das gesamte Münster zu überarbeiten und vor allem zu konservieren. Dafür muss die Kirchengemeinde Jahr für Jahr ca. 2,4 Mio. Euro aufbringen. Natürlich gibt es Unterstützung etwa vom Landesdenkmalamt, Mittel von der Stadt Ulm und vom Münsterbauverein. Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn stellt Geld bereit – doch einen großen Teil muss die evangelische Gemeinde Ulm selbst aufbringen. Auf der Rückfahrt wurde noch viel diskutiert. Der Vorsitzende der Martinskirchenstiftung meinte nur noch: „Bin ich froh, dass wir in Kirchheim kein Ulmer Münster haben.“ Herr Kemmner wusste jedoch zu berichten, dass die Martinskirche in Kirchheim und das Ulmer Münster sehr wohl etwas gemeinsam haben. Es gibt kaum noch Steinbrüche aus denen der Sandstein gebrochen werden kann, der für die Fassadenrenovierung benötigt wird. Aus diesem Grunde ruhen auf der Baustelle der Martinskirche zur Zeit auch die Arbeiten. Es fehlen passende Steine. Nur eine Frage konnte nicht beantwortet werden: Warum ist das Ulmer Münster ein Münster? Es hat niemals zu einem Kloster gehört und war auch nie Bischofssitz. Das Ulmer Münster ist und war schon immer eine einfache Bürgerkirche.

Stiftungsbrief Nr.16

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Informationsflyer der Stiftung

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