Herzlich willkommen in der Martinskirchengemeinde

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360 Grad-Aufnahme des Inneren der Martinskirche
Geschichte der Martinskirche
                                                             Glocken der Martinskirche       

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Wir, Kirchengemeinderat und Pfarrer der Martinskirche heißen Sie herzlich willkommen in dieser ältesten und größten der sieben evangelischen Kirchen von Kirchheim. Sie ist Pfarrkirche für etwa 3.100 Gemeindeglieder der Martinskirchengemeinde und kirchenmusikalischer Mittelpunkt der Stadt.

Die Martinskirche ist tagsüber geöffnet und bietet Raum für Ruhe und Gebet. Außerdem laden die wertvollen kirchlichen Kunstwerke und Bilder dazu ein, die Aussagen des christlichen Glaubens nachzuvollziehen.

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Geschichte der Martinskirche

Die Kirche St. Martin, die Namen gebend für Kirchheim ist, wird zum Mittelpunkt einer hochmittelalterlichen Siedlung, nachdem wohl um 640 die Christianisierung in einer ersten Holz- oder Steinkirche Gestalt gewann.

Zwei Vorgängerbauten werden in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, wahrscheinlich unter der Herrschaft der Zähringer, durch eine romanische Basilika mit quadratischem Chor ersetzt.

Wohl zu Beginn des 14. Jahrhunderts erfolgt der Bau des Westturms an der Nordwestecke der seit dem 13. Jahrhundert ummauerten Stadt.

Seit den 1420er Jahren entsteht der spätgotische Neubau der Kirche mit dreischiffigem Langhaus und Chor (1453 vollendet). Aus dieser Zeit stammen die sieben Schlusssteine im Chor. Einer zeigt den namengebenden St. Martin.

Nachdem 1539/40 die Reformation sich auch in Kirchheim durchsetzte, wird 1540 von Herzog Ulrich der Kirchturm im Zuge des Ausbaus zur Landesfeste bis auf Stadtmauerhöhe abgetragen.

1568 folgt der Wiederaufbau als Hochwacht- und Bläserturm auf heutiger Höhe.

Als 1690 im großen Stadtbrand Turm und Langhaus ausbrennen, wird die Kirche 1691/1693 rasch wieder aufgebaut, was ihre zentrale Bedeutung betont - nicht zuletzt als Versammlungsort der Kirchheimer Einwohner.

1840 gelangen nach Abbruch des "Totenkirchles" die wertvollen gotischen Altartafeln aus dem 15. Jahrhundert wieder (?) in die Kirche. 1906 wird ein Epitaph für Franziska von Hohenheim (1748-1811) angebracht, deren Grab sich unter dem Chor befindet.

1962/64 wird in der letzten großen Kirchenrenovierung der jetzige Zustand der Martinskirche hergestellt und 1967-1981 folgt der Einbau der Rensch-Orgel.

 

Um die Martinskirche als älteste Kirche Kirchheims, als Zeugnis von Geschichte und Kultur und als Raum des Glaubens zu erhalten wird im Herbst 2007 eine Martinskirchenstiftung ins Leben gerufen.

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                                                                  Informationen zur Stiftung

      

 

 

 

Glocken der Martinskirche

FLYER: Außenseite (PDF 96 KB)  Innenseite  (PDF 87 KB)           

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